Vita
1964 in Pirna geboren
1987-1990 Studium an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg
Giebichenstein
1991 Jahresstipendium des DAAD, Frankreich ·
1991-1994 Studium an der Ecole Nationale Supèrieure des Beaux
Arts Paris, Frankreich
1993 Diplom für Bildende Kunst an der ENSBA Paris, Frankreich
1994 Stipendium des Phillip-Morris-Kunstförderung, Schloß Moritzburg
1995 Stipendium der Werkstiftung Donauwörth, Stipendium der Stiftung
Kulturfonds, Berlin
1999 1. Preis Wettbewerb Kunst am Bau: Neues Dresden Terminal 2001
2001 Projektförderung der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung
und Kultur, Berlin
2003 GASAG Berlin Kunst im Bau (K) | BEGA.tec Berlin Kunstprojekt
2004 Stipendium BEMIS Center For Contemporary Arts, Omaha/NE USA |
|
Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2006PREVIEW BERLIN mit Galerie Hartwich| Brandenburgischer Kunstverein, Potsdam (E) | Panzerhallen, Potsdam (G) |Sieben, Galerie Hartwich, Rügen (G)
2004 Ortsbegehung 10, Neuer Berliner Kunstverein (G) (K)
Ortsbegehung 10/SUV, Kunstverein Göttingen (G)
2003
Galerie Hartwich, Rügen (E) | ArtCubicle Galerie & Projekte Mathias
Kampl, Berlin (G)
2001 Neuer Sächsischer Kunstverein, Dresden (G)
2000 Musée Raymond Laffage, Lisle-sur-Tarn, Frankreich (E) | Ausgang 10, Galerie im Parkhaus, Berlin
1999 Sichtverhältnisse, Künstlerhaus Bethanien, Berlin (G) | Vegetabilien, Galerie Mitte, Dresden (G) | Glück und Casino, Kunst- und Medienzentrum
Adlershof, Berlin (G) | Familienaufstellung, 2YK-Galerie, Berlin (G) | Prochains, Räume für Kunst, Basel, Schweiz (G)
1998 Galerie Hartwich Rügen (E) | S.S.K., Berlin (G) | Sichtverhältnisse, Centro Cultural del Conde Duque, Madrid (G)
1997 Galerie im Parkhaus (E) (K)
1995 Galerie im Parkhaus, Berlin (E) | Galerie Mitte, Dresden (E)
1994 Salon de la Jeune Peinture, Paris (G)
1993 Salon de lArt Contemporaine Bagneux, Paris (G) | Salon des Arts Plastiques
Marne-la-Valleé, Paris (G) |
Dr. Ute Tischler in einem Gespräch mit Maik Wolf , 2001
...Kunst ist also eine Präzisionstechnologie. Ein hoch entwickeltes Verfahren,
das Weltbilder erzeugt - oder eigentlich zusammenstellt. Der Bedeutungsvorrat
von Sachen außerhalb des Kunstfeldes inspiriert ja nicht nur, sondern
dereguliert auch die Kunstproduktion. Was Kunst und Wirklichkeit auseinander
hält, ist seit langem schon nicht mehr eindeutig differenzierbar. Was
Kunst sein soll und auch, was wirkliche Tatsachen sind, kann nicht mehr zweifelsfrei
behauptet werden.
Du
thematisierst das im Hintergrund deiner Arbeiten. Ich würde sagen, daß
deine Oberflächen eher sexy sind. Sie annoncieren zuerst eine visuelle
Anmache und legitimieren sich dann erst als ein urchdachtes Konzept. Ich finde
dieses Laissez-Faire-Prinzip strategisch interessant, weil es auf längere
Sicht funktioniert. Kritisches Urteilsvermögen durch emotionales Interesse
wecken, macht für mich ästhetischen Sinn aus, der bei Lichte besehen
ein schmaler Pfad ist. Formal könnte man ihn Präzision nennen, inhaltlich
intelligent. ... |