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Udo Rathke | Plüschow | Deutschland
Liquid red, Ilfochrom auf Aluminium, 2004, 67,5 x 120 cm
Vita

Udo Rathke, geboren 1955, lebt und arbeitet im mecklenburgischen Plüschow.
Er studierte von 1976 bis1983 an der Kunsthochschule Berlin.
1993-1994 führte ihn ein Stipendium in die Villa Massimo Rom.
Von 1998 bis 2000 leitete er die Medienwerkstatt Kommunikations-Labor im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloß Plüschow.
1998 erhielt Udo Rathke ein Stipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin,
2001 ein Stipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern und 2002 ein Stipendium der Hansestadt Rostock.
  Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2004 Staatliches Museum Schwerin Saal Neue Medien (E) | Galerie Hartwich Rügen (E) (K)
2003 Galerie am Alten Markt Rostock (G)
2002 Wege zur Abstraktion 1, Kunstverein Schloß Plön (G) · Seeblicke Sellin, GalerieHartwich Rügen (G) (K) | 2001 Neues Kunsthaus Ahrenshoop (E) · [nearby] Schloß Plüschow (G) | Schloß Güstrow (K) | Malerei, Kunsthalle Rostock (G)
2000 Handzeichnungen, Kunsthalle Rostock (G)
1998 Grafik der Gegenwart, Rheinisches Landesmuseum Bonn (G) | O.T., Kunsthalle Rostock (G)
1997 PreussenElektra Hannover (G)
1996 Sehnsucht nach Italien, Heidelberger Kunstverein (G)
1995 Galerie Jensen Hamburg (E)
1994 UMBRIA JAZZ, Perugia (K) · Villa Massimo Rom (E) (K)
(E) = Einzelausstellung · (G) = Gruppenausstellung · (K) = Katalog

Ausstellung im Saal neue Medien, Staatliches Museum Schwerin, 2004
Kornelia Röder, Staatliches Museum Schwerin

„Udo Rathkes Affnität zur Romantik zeigt sich seit Jahren als charakteristisches Element seiner Malerei. Seit den letzten Jahren erweitert der Künstler seine Ausdrucksformen mit den Möglichkeiten von Computer ...
Dabei wird ihm das Prinzip der Collage und Montage zur Arbeitsmethode, die Spielräume für einen scheinbar unbegrenzten kreativen Umgang mit dem vom Künstler ausgewählten Bildreservoir eröffnet. Ausgehend vom Zitat, das als Teil eines nicht mehr rekonstruierbarem Ganzen einer bereits vorhandenen Bildwelt entnommen wird, ist es die von Rathke durch den Computer erzeugte Transparen, die die Bilder in langsam fließenden Übergängen variiert, verändert und somit neu erschafft. Dabei wird das Moment der Bewegung zum integralen Bestandteil des künstlerischen Prozesses. Grenzen der Malerei überschreitend, setzt sich Rathke auch in seinen computeranimierten Werken mit grundlegenden Fragen der Bildgestaltung auseinander. Fläche, Farbe, Raum - drei der wesentliche Kategorien einer Komposition bilden die Koordinaten bildkünstlerischer Untersuchungen.
... Er vertraut auf die Kraft der Bilder, visuelles und emotionales Erlebnis zu sein, und in diesem Sinne lebt die Romantik in seinen Arbeiten fort.“