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Inge Krause | Hamburg | Deutschland
    
OZ 13.Mai 08 · 30x21 cm | OZ 26./27.April 08 · 21x30 cm | OZ 14.Mai 08 · 21x30 cm | OZ 27.Februar 08 · 30x21 cm
Alle: Bleistift/Folie auf Papier

Vita

lebt in Hamburg
1988-95 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Gotthard Graubner und Stanley Brouwn
1996 Arbeitsstipendium für bildende Kunst in Hamburg
2002 Studienaufenthalt in der Casa Baldi in Olevano Romano, Italien

Homepage: www.ingekrause.com

  Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2008 Galerie Hartwich Rügen (S)(K) | artfinder Galerie Hamburg (S)
2007FREUNDE Galerie Hartwich Rügen | FIGURE IT OUT artfinder Galerie Hamburg
2006 FREEZE Kunstverein Rügen | SCAPES Galerie Karin Kamolz Braunschweig
2005 BERGE Galerie artfinder Hamburg (S) | NOTHING EXCEPT DRAWINGS Quartair Den Haag Niederlande
2004 PILOTPROJEKT Gropiusstadt Berlin (S) | DER HIMMEL IST SCHÖN... Ausstellungsraum temporär Hamburg
2003 Agentur für zeitgenössische Kunst Hamburg (S) | Produzentengalerie Hamburg | NAGASAKI-HAMBURG Contemporary Art Exchange Exhibition Japan
2002 Westwerk e.V., Hamburg (S) | Villa de Pisa Olevano Romano Italien
2001 Schleswig-Holstein Haus Schwerin (S)
2000 Ausstellungsraum Karl-Liebknecht-Straße Leipzig (S)
1999 Kunsthaus Baselland Muttenz Schweiz
1998 Galerie im Tor Emmendingen (S)
1997/98 Grassi-Museum Leipzig
 

Glänzend (Berge 2) · Pastell/Acrylfarbe auf Leinwand · 60x90 cm


Die Hamburger Künstlerin Inge Krause zeigt u. a. eine Serie von Zeichnungen, die jeweils das Titelfoto verschiedener Ausgaben der Rügener Zeitung (OZ) vom Frühjahr dieses Jahres abbilden. Sie übertrug nahezu 1:1 die Motive und verfremdete nur geringfügig mit Folie. Abgesehen vom lokalen Bezug und einer freundlich-ironischen Annäherung an die Insel, sind diese neuen Zeichnungen nur eine konsequente Fortsetzung ihrer Arbeiten die desweiteren zu sehen sind.
Eine Reihe von Bergbildern, die ebenso einen touristischen Blick thematisieren. Nach fotografischen Vorlagen aus einschlägigen Katalogen schuf sie eindringliche Bildwelten, die aufgrund eines speziellen zeichnerisch-malerischen Verfahrens einerseits die Berggipfel zum Greifen nah und doch im selben Augenblick weit entrückt erscheinen lassen: Sehnsuchtsort und Fernweh – der Benjaminsche Aura-Begriff zieht sich hier durch die abstrakten, als durchsichtige Schleier aufgetragenen Acrylfarbräume, die sich über die zugrunde liegenden Kreidezeichnungen legen. Die von Benjamin postulierte »einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie auch sein mag« wird hier spürbar; der Kulturkritiker beschreibt die Empfindung des Betrachters einer Bergkette an einem Sommertag als ein nicht zu reproduzierbares Ereignis. In den vertrauten und doch versperrten Bergwelten lässt Krause etwas aufscheinen von der Sehnsucht nach einem Erleben, das nicht erlebt werden kann.