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Veronika Dobers | Bremen | Deutschland
     
Ohne Titel · Öl auf Acryl (Hinterglas) · je 30x40 cm
Vita

1950 geboren in Annaberg-Buchholz/Sachsen
1969-1976 Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle/Saale, Diplom Produktdesign/Raumgestaltung
1992 1.Preis im NEC Kunstwettbewerb zur Förderung zeitgenössischer Künstler, München, Künstlerförderung des Landes Bremen
1995/96 Arbeitsaufenthalte in San Francisco, USA
2001 Arbeitsstipendium des Landes Bremen in Vallauris, Frankreich
  Ausstellungen/Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2003 Generalkonsulat der BRD, New York, USA (mit Gillerke, Kirschmann) (G)
2002 KünstlerHaus Bremen (mit B.Lahmer) (G)| Don Soker Gallery, San Francisco, USA (mit D. Hibbert-Jones) (G)
2001 Galerie Reinfeld, Bremen
1999 Äste Bündel Haufen, Galerie Hartwich Rügen
1998 Heaps, Städtische Galerie im Buntentor, Bremen
1997 Ohne Fleiß kein Preis, Installation im Schulzimmer (Projekt nicht öffentlich des BBK Bremen)
1996 Sparkasse Bremen (mit H. Stuzmann) (G)| Gallery on the Rim, San Francisco, USA (mit E. Thoman und C. Sievert) (G)
1994 Vertretung der Freien Hansestadt Bremen bei der EU, Brüssel, Belgien
1993 Zeitläufer, temporäre Installation im Flughafen München, Preisträger im NEC Kunstwettbewerb 1992
1992 Hinterglasmalerei und Künstlerbücher, Graphothek, Bremen
1990 Performance, Lieder meiner Kindheit, KünstlerHaus, Bremen
1989 Galerie 15/15, Biel, Schweiz
1988 Galerie Monica Borgward, Bremen
1987 Galerie Atelierhof, Bremen
(E) = Einzelausstellung · (G) = Gruppenausstellung · (K) = Katalog

Rose, Öl auf Acryl (Hinterglas), 30x40
Dr Eva Schmidt, 2002

Unangreifbar, in einem Jenseits, hinter dem (Acryl-)Glas, dessen makellos glatte Oberfläche den Blick des Betrachters auf sich zieht und ihm doch die Projektion verweigert, auch dies ist ein Effekt der Ambivalenz. Die Bilder von Veronika Dobers sind Ikonen, Traum-instrumente und emblematische Tafeln. Sie verkörpern eine Reihe von Widersprüchen. Die Motive sind sperrig-naiv, aber auch unheimlich; die Atmosphäre schulmeisterlich, aber ohne strengen Lernstoff; die farben zuckersüß-unschuldig, aber auch ein wenig giftig. ...ist alles, was Veronika Dobers tut, hochgradig reflexiv und ambivalent verführerisch. Sie ist eine Spezialistin des Bildes und sie sucht einen Betrachter, der ihre Bilder als Instrument begreift, um seinerseits zu einem Spezialisten der Bildinterpretation zu werden.